Unsere beliebtesten Rebsorten

Die drei Weißwein-Favoriten im Kurzporträt

Reife Weintrauben der Rebsorte Riesling an einem Rebstock.

Riesling

Diese Edelrebsorte mit mittelgroßen, dichtbeerigen, goldgelben und leicht schwarzgepunkteten Trauben bringt außerordentlich große Weine hervor und wird gerne als der „König der Weißweine“ bezeichnet. Ein feiner, fruchtiger Weißwein mit zartem Bukett und mäßigem Alkoholgehalt. Es ist seine rassige Säure und seine angenehme Fruchtigkeit die ihn lange frisch und spritzig hält. Die bei uns am stärksten verbreitete Weinsorte ist das „Must-have“ in der Pfalz.

Servieren Sie ihn bei 6 bis 8 Grad Celsius elegant in einem schönen langstieligen Rieslingglas oder als erfrischende Weinschorle in einem Original Pfälzer Dubbeglas.

Reife Weintrauben der Rebsorte Grauer Burgunder an einem Rebstock.

Grauer Burgunder

Die Sorte Grauer Burgunder (auch Ruländer) erlebt einen Boom in Deutschland. Im Grauburgunder steckt das Potenzial zu großen Weinen. Dafür benötigt er sehr gute Weinbergslagen, sonst kann er zu einem belanglosen Wein mit wenig Aroma und Format verkümmern. Die dünnhäutigen, stroh- bis goldgelben Trauben können durch deren kräftigen Körper und würzige Art auch im Barrique ausgebaut werden. Der Grauburgunder ist deutlich pikanter, aromatischer und kerniger als der Weißburgunder, weshalb er auch gerne zum Essen getrunken wird. Sein Bukett kann an den Duft von Honig erinnern.

Gekühlt genießen bei 11-13 Grad Celsius in einem langstieligen Chardonnay-Glas.

Reife Weintrauben der Rebsorte Silvaner an einem Rebstock.

Silvaner

Der Silvaner ist die Rebsorte des Jahres 2018 in der Pfalz. Er gehört zu den ältesten heute noch angebauten Rebsorten und hat eine betonte Säure, einen mittelkräftigen Körper, aber meist ein weniger markantes Aroma als der Riesling. Die wasserhellen, grünlichen Beeren des Silvaner bringen bei guter Reife und nicht zu hohem Ertrag harmonische Weine mit feiner Säure und zarter, dezenter Blume hervor. Der Weincharakter des Silvaners wird sehr vom Standort und der Bodenbeschaffenheit geprägt. Besonders gerne wird er in der Spargelzeit zu einem perfekten Essen serviert.

Genießen Sie ihn bei 10-12 Grad Celsius in einem langstieligen Weißweinglas.

Suchen Sie eine exklusive Weißweinsorte? Dann sollten Sie einmal einen der folgenden Weine probieren:

  • GEWÜRZTRAMINER
  • SAUVIGNON BLANC
  • CHARDONNAY
  • BLANC DE NOIR

Wir beraten Sie gerne bei der Wahl des richtigen Weines. Fragen Sie uns einfach.

Servier-Tipps:

  1. Weißweine immer gekühlt genießen. Die optimale Trinktemperatur für Weißwein liegt zwischen 6 und 14 Grad Celsius, abhängig vom Typ des Weines. Halbtrockene Weißweine schmecken am besten, wenn sie eine Temperatur von 12 bis 14 Grad Celsius, haben. Ein trockener Weißwein darf gerne bis um die 8 Grad Celsius herunter gekühlt sein. Besonders süße Weißweine und Likörweine können noch kühler serviert werden.
  2. Weißweingläser sollten am besten kleinbauchig sein. So hat der Wein keine Zeit sich zu erwärmen, denn er wird immer wieder nachgeschenkt.

Die drei Favoriten an Rot- und Roséweinen im Kurzporträt

Reife Weintrauben der Rebsorte Dornfelder an einem Rebstock.

Dornfelder

Der Dornfelder ist eine frühreifende Rotweinsorte. Der Wein aus Dornfelder hat eine schwarzrote Farbausprägung und einen fruchtigen Geschmack. Die Säureausprägung ist eher moderat, was säureempfindlichen Verbrauchern entgegenkommt. Mit dem hohen Farbstoffgehalt geht auch ein hoher Gerbstoffanteil einher. Aufgrund seiner Charakteristik eignet er sich auch zum Ausbau in Eichenholzfässern (Barrique).  Die Rebsorte ergibt sehr zugängige, angenehm fruchtig-florale Weine. Aufgrund der Nachfrage nach farbintensiven Rotweinen hat sich der Dornfelder in Deutschland zu einer Modesorte entwickelt. Bei kurzer Maischegärung entstehen Roséweine.

Genießen Sie ihn aus einem großvolumigen Bordeux-Glas bei 16 – 17 Grad Celsius.

Reife Weintrauben der Rebsorte Spätburgunder an einem Rebstock.

Spätburgunder

Spätburgunder st eine bedeutende und meist als hochwertig geltende Rotweinsorte. Der Wein wird gelegentlich als König der Rotweine bezeichnet. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, die es möglicherweise seit 2000 Jahren gibt. Spätburgunder Weine sind tief rubinrot mit violetten Nuancen, gelten verbreitet als samtige und vollmundige Rotweine mit langer Lagerfähigkeit, aber mit geringer Farbintensität. Spätburgunder besitzt ein eigenständiges, typisches Bukett, welches besonders durch die Fruchtigkeit geprägt ist. Neben den Produkten Rot- und Roséwein wird der Spätburgunder auch zu fruchtigem und spritzigem Weißherbst und Blanc de Noirs verarbeitet.

Servieren Sie ihn in einem Burgunder-Glas bei 14 -16 Grad Celsius.

Reife Weintrauben der Rebsorte Merlot an einem Rebstock.

Merlot

Merlot ist eine Rotweinsorte. Sie stammt aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Merlot hat in den letzten Jahrzehnten fulminant an Fläche zugelegt. Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schwarzblaue Färbung der Beeren sein. Die Sorte ergibt fruchtige, mollige, körperreiche und vollmundige Weine. Besonders wenn er wenige Jahre gelagert wurde. Merlot eignet sich bestens zum Verfeinern und Harmonisieren anderer Sorten, wobei sich als der wohl geeignetste Partner der Cabernet Sauvignon herauskristallisiert hat.

Servieren Sie ihn in einem langstieligen Rotweinglas bei 17 bis 19 Grad Celsius.

Suchen Sie eine exklusive Rot- oder Roséweinsorte? Dann sollten Sie einmal einen der folgenden Weine probieren:

  • CABERNET DORSA
  • CABERNET MITOS
  • REGENT

Wir beraten Sie gerne bei der Wahl des richtigen Weines. Fragen Sie uns einfach.

Servier-Tipps:

  1. Die optimale Trinktemperatur für Rotwein liegt zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Liegt die Temperatur unter 12 Grad Celsius, so kann sich sein Aroma nicht gut entfalten.
  2. Rotweingläser sollten am besten bauchig und groß sein, sodass der Wein Raum hat um sich voll und ganz zu entfalten.